Mobbing in der Grundschule

MOBBING ist Gewalt. Physisch oder verbal.

Wie bei unserem Stück "weggeschaut ist mitgemacht" wenden wir uns nicht vorrangig an Täter und Opfer, sondern vor allem an die vielen Zuschauer und Mitläufer, die zwar genau Bescheid wissen aber aus unterschiedlichen Gründen schweigen.

Wir möchten Mut machen, Eltern oder Lehrer zu hilfe zu holen.

Das ist ein erster Schritt, um den Konflikt zu lösen.

Das Mobbing im Kindergarten und in der Grundschule beginnen kann und die Opfer ein gestörtes Selbstwertgefühl "du bist nicht OK" -"du taugst nichts" behalten, ist leider ein trauriges Ergebnis, dass auch in weiterführenden Schulen Konflikte auslöst.

Eine Untersuchung belegte kürzlich, dass 25 bis 30 Prozent aller Kinder in der Grundschule fühlten, dass sie mindestens ein Mal das Opfer von Mobbing waren. Und fast 50 Prozent der Kinder wussten davon dass andere Kinder momentan darunter litten.


Unser Programm für Grundschulen haben wir in drei Teile gegliedert

       das Theaterstück  "du bist OK!"

Ein neuer Schüler, Robbi; kommt nach dem Umzug der Eltern neu in die Klasse.

Zunächst mit Begeisterung als neuer Freund und Mitschüler aufgenommen ändert sich nach einer Begebenheit das Verhalten einiger Schüler ihm gegenüber. Nach und nach wird er von der ganzen Klasse ausgegrenzt und peinlichen Situationen ausgesetzt, zu peinlich um sie zu Hause zu erzählen.

Robbi, der begeistert war von der neuen Schule möchte schließlich gar nicht mehr hingehen und täuscht Bauchschmerzen vor. Schließlich traut er sich seiner Mutter an und sie besprechen die Situation.

Gemeinsam mit der Klassenlehrerein und schließlich mit der ganzen Klasse gelingt es, den Konflikt zu lösen.


       Theaterpädagogische Nachbereitung

gemeinsam mit den Schülern besprechen wir die Situationen im Stück und wie sie Hilfe finden können.

wir stellen die unterschiedlichen Gruppen eines Mobbingprozesses vor

die Schüler stellen vons uns vorbereitete Situationen vor und wir unterscheiden zwischen Mobbing, Streit, schwerem, bzw. Cyber- mobbing und den möglichen Konsquenzen

 


      Workshop/Seminar für Lehrer (optional)


Mobbing ist kein neues Phänomen. Es ist auch in Schulen weit verbreitet, wobei es nicht verwechselt werden darf mit kurzzeitigen Konflikten, Streitereien, aggressiven Auseinandersetzungen oder Ausgrenzungen unter Kindern.

In der Grundschule werden viele Kinder mit Konflikten und Gewalt in unterschiedlichen Formen konfrontiert. Das Ausmaß ist sicher im Vergleich zu anderen Schularten geringer - noch- dennoch stellt die Ausübung von Gewalt ein gravierendes Problem dar.

Die Grundlagen der Gemeinschaft, des zusammen Lebens und Lernens werden durch verbale Grenzüberschreitung, Mobbing, Ausgrenzung, Drohung, Erpressung und körperliche Gewaltanwendungen nicht nut zertsört, sie stellen auch den Lernerfolg in Frage.

Erwachsene sind oft ratlos oder haben wenig Möglichkeiten. Die Opfer, vor allem Kinder im Grundschulalter, beginnen die Schuld bei sich selbst zu suchen und geraten mehr und mehr in eine soziale Isolation . Lehrer sind oft überrascht,  Mobbing in einer Klasse   geschieht oft zu subtil und meist außerhalb des Unterrichts, während der Pausen oder auf dem Schulweg.

 Dauert Mobbing länger an, wird es immer schwieriger eine Lösung zu finden und die körperliche oder seelische Beeinträchtigung der betroffenen Kinder wird wachsen.

Der Bedarf und das Interesse an Handlungsmöglichkeiten sind also groß. Wo hört der Alltagskonflikt auf und wo beginnt Mobbing? Wie werden Mobbern Grenzen gesetzt und Opfer beschützt  und unterstützt? Und wie kann man beiden Seiten helfen und schwierige, gruppendynamische Prozesse in der Klasse leiten? Wann muss eine Lehrkraft etwas tun?

Das von uns vorgestellte Konzept schließt Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern ein sowie auch Schulstrukturen ein. Verhalten ändert sich nachhaltig wenn sich auch die Umstände , die dieses verhalten ermöglichten, ändern.

Dazu eignet sich als von uns vorgestelltes Anti-Mobbing-Konzept der "no blame approach"

 

Für weitere Informationen und Anfragen verwenden Sie bitte einfach unser                  

                       Formular






 
 
 
 

Grenzen im Kopf überwinden!

"Jeder soll individuell sein, aber wehe einer ist anders!"

Toleranz, Respekt - Fremdenfeindlichkeit, Rassismus. Diese Themen sind zur Zeit brandaktuell.