MEDIENKOMPETENZ


                   


                       Internet

       Deine Chance ! - Dein Risiko !


        Ca. 1 Millionen Menschen in Deutschland gelten als                                       computerspiel-abhängig.

Studie des Kriminologischen Forschungszentrums Niedersachsen (KFN, 2009)

 Jugendliche nutzen Handy und Internet als einen ganz alltäglichen Bestanteil ihrs Lebens.


der richtige Umgang mit exzessiver Mediennutzung, Cybermobbing und gewaltbeinhaltende Computerspiele stellen eine neue herausforderung dar.

In dem Theaterstück "no escape" geht es genau darum: die neuen Medien und den – sicheren und verantwortungsvollen - Umgang damit.

Es geht auch um Cybermobbing und die Verantwortung jedes einzelnen.

Cybermobbing – damit ist psychische Gewalt per Handy oder im Internet gemeint – tritt immer häufiger auf.

Die Täter, meistens durch die Anonymität des Internet geschützt, haben über Netzwerke oder Chatrooms die Möglichkeit ihre Opfer zu beleidigen, bloßzustellen und nieder zu machen.

Gerüchte und/oder Lügen führen oft zur Ausgrenzung der Jugendlichen.

"Wie können sich Jugendliche schützen?" ist eine der meist gestellten Fragen in der letzten Zeit.

Doch es sind die Jugendlichen selbst, die die Verantwortung haben,die hinschauen sollen : was passiert da eigentlich ? Wann muss ich etwas unternehmen?

Die Opfer, öffentlich bloßgestellt, sind dazu selber nicht in der Lage.

Unsere Geschichte möchte Mut machen, sich einzumischen, aufmerksam zu sein und Veränderungen anzuregen.


Folgende Inhalte werden angesprochen:

Sicher im Netz, Onlinesicherheit, Datenmissbrauch

Chatten, Cybermobbing, Reflexion der eigenen Mediennutzung

Faszination Onlinespiele, Bindungswirkung, Identitätsfindung

Unser Stück ist in einigen Teilen interaktiv, die Zuschauer werden ins

"Stück gezogen".


"NO ESCAPE"  das Theaterstück

Unsere Geschichte erzählt vom großen Geschäft. Vom Internet, von  Handys, Tablets, Computern und Spielen.

Und sie erzählt von Tom und Lisa 

Beide sind große Fans von Computerspielen und sozialen Netzwerken 

 Tom verbringt immer mehr Zeit am Computer,

im Internet, beim Spielen.

Dort ist er nämlich in Sicherheit, kann sich durchsetzen, ist ein richtiger Gewinner, eben einfach der Größte. Im Internet kennt er sich aus, besser als andere, seine Eltern zum Beispiel. Über die kann er sich da manchmal nur wundern, wie wenig Ahnung die haben.

Ganz anders als im richtigen Leben. Dort gehört er eher zu den Verlierern, meint er jedenfalls.

Aber das ist ihm eigentlich auch egal, so schnell es geht, verschwindet Tom wieder in seine virtuelle Welt.

Dort trifft er manchmal auf Lisa, die auch fast nur noch “online“ ist. Chatten, Netzwerke, das ist ihre Welt. Dort kann sie auf ausgedehnte Streifzüge durch die Internet- Welt gehen.

Als Tom immer mehr Cybermobbing ausgesetzt ist und sich deswegen aus dem realen Leben für immer verabschieden will, erfordert es von Lisa „echten“ Mut und  viel Ehrlichkeit um ihm zu helfen.

 Nachbereitung

Was macht der digitale Alltag mit den Jugendlichen? Jeder ist fast ausschließlich „on“ und führt eine Art Doppelleben im Netz.

Was bedeutet das für unser Leben und  Zusammenleben?

Gelten die gleichen Regeln wie im "echten" leben? 

Das ist eine der Fragen, die wir in unserer Nachbereitung mit den Schülern besprechen wollen.


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Grenzen im Kopf überwinden!

"Jeder soll individuell sein, aber wehe einer ist anders!"

Toleranz, Respekt - Fremdenfeindlichkeit, Rassismus. Diese Themen sind zur Zeit brandaktuell.