Teufelskreis Mobbing

 

     „Kennst du das Gefühl, wenn du abends weisst, morgen musst du wieder in die Schule. Du weisst, dass wird wieder die Hölle, in dieser Klasse. Dort ist diese eine Person, die dich jeden Tag quält und du weisst, alle anderen bekommen es mit, aber keiner traut sich, niemand hilft dir. Und es ist unerträglich.“

 

 Weggeschaut ist mitgemacht !

Mobbing gehört zum Alltag an Deutschlands Schulen. Fast täglich werden Kinder schikaniert, ausgegrenzt und bedroht.

Aktiv werden gegen Mobbing

 Unser Projekt "WEGGESCHAUT IST MITGEMACHT" befasst sich mit dem Thema. Es geht dabei auch um die Verantwortung der "Zuschauer" : wer wegschaut ist auch beteiligt! Es geht um die Akzeptanz anderer, die nicht der Norm entsprechen und um konstruktive Konfliktlösung. Damit möchten wir die Schüler unterstützen, gemeinsam stark zu sein und andere mit einzubeziehen, statt sie auszugrenzen.

zu unserer Konzeption

Alarmierende Zahlen belegen: Mindestens jedes zehnte Kind ist im Laufe seiner Schulzeit von Mobbing betroffen, beinahe jedes achte Kind übt selbst aktives Mobbing aus.

  „Da kommt ja wieder unser Schweinsgesicht! Fett und rosa.“ Abwertende Bemerkungen, ganz offen oder hinter dem Rücken eines/r Mitschülers/in  wird gelästert und gehänselt : „Meine Güte, siehst du heute wieder bescheuert aus.“  Das ist aber nicht alles : das "Abziehen" von Kleidung, Taschengeld oder Handys gehört genauso dazu wie körperliche Gewalt und das Verbreiten von Gerüchten.

Die gemobbten Schüler befinden sich in einem Teufelskreis. Der Mobber, egal ob Junge oder Mädchen, ist meistens ein Schüler, der sich mit gesundem Bewusstein und aggressiven Reaktionsmustern durchsetzt. Im positven wie im negativen Sinn kann er beschützen oder schädigen. Er hat deshalb oft eine Vorrangposition in der Klasse. Das Opfer wird von den anderen als schwach erlebt, da es vor den Angriffen zurükweicht und sich nicht wehrt. Der Mobber ist also in seinem Verhalten für die anderen Schüler erfolgreich. Sie bleiben passiv -keiner will in die Rolle des Opfers gelangen- oder machen mit: aus passivem verhalten werden aktive Mitläufer. Das Mobbing Opfer fühlt sich dadurch völlig alleine ohne Chance den Zustand zu beenden , bzw. den Konflikt zu lösen.

Was veranlasst Schüler, sich ihren Mitschülern gegenüber so zu verhalten?

 Oft beginnen die Konflikte  in den Klassenstufen fünf bis sieben,
da in den neu zusammengestellten Klassen der weiterführenden Schulen
häufig ein erhöhtes Risiko für Mobbing besteht.

Jeder Schüler kann Mobbing Opfer werden, dennoch sind einige Schüler besonders gefährdet.Grund dafür ist sicherlich die Intoleranz vieler Jugendlicher anderen gegenüber. Das können ausländische Mitschüler sein oder Schüler mit anderem Sozialverhalten, die unsicher und schüchtern sind.

Ein weiterer Grund ist sicher auch das ausgeprägte Markenbewusstsein bei einigen Jugendlichen. Nur die teuersten und neusten Marken,bzw. Kleidungsstiele sind „angesagt“

Schüler, die sich das nicht leisten können oder wollen, werden ausgegrenzt. „Du kaufst deine Sachen wohl bei "Kick" “ Freunde des Mobbingopfers werden mit hineingezogen, trauen sich nicht, zu helfen und auf dessen Seite zu stehen. „Warum bist du überhaupt mit der/dem zusammen?  Der/die trägt ja die Klamotten von der Oma auf.“ 

 

 

 

 

 

 
 
 
 

Grenzen im Kopf überwinden!

"Jeder soll individuell sein, aber wehe einer ist anders!"

Toleranz, Respekt - Fremdenfeindlichkeit, Rassismus. Diese Themen sind zur Zeit brandaktuell.