"Jeder soll individuell sein, aber wehe einer ist anders!"

"Dreck" nach Robert Schneider


Jeder soll individuell sein - aber wehe einer ist anders!

Dieser Satz sagt sehr viel über das, was zur Zeit die Gedanken vieler Menschen  bewegt.

Die Diskussion über Toleranz und gegenseitigen Respekt ist zur Zeit brandaktuell.

Ganz besonders im Bezug auf die Akzeptanz des anderen, oder lieber andersartigen?

Durch unsere langjährige Arbeit an Schulen in Deutschland  ist uns aufgefallen, dass eine andere Nationalität oder Religion immer (auch) als Grund für Ausgrenzungen angegeben wird.

Den Schülern  ist einfach bekannt, dass Menschen, die „anders“ sind – ob das mit Aussehen oder Verhalten zu tun hat , ist dabei egal, gehänselt, begafft, beleidigt werden.

Viele Jugendliche würden dann gerne etwas „tun“, sie empfinden diese Situationen  als störend, sie würden sich gerne einsetzen, wenn sie die Möglichkeit haben.

Vielleicht ist unser Theaterstück  auch ein erster Schritt für Schulen, die Interesse daran haben "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" zu werden und ein tolles weiteres Projekt für die Schulen, die bereits den Titel tragen und dadurch bei ihrem kontinuierlichen Engagement unterstützt werden.

„Dreck“  beleuchtet  Ausländerhass und Fremdenfeindlichkeit auf eine ganz andere Art Weise.

Mit unserer Produktion möchten wir zum Nachdenken und darüber reden anregen.

Sad, die Hauptperson, ist Araber. Abends verkauft er Rosen, um sein Studium zu finanzieren.

Er beschreibt sein Leben in Deutschland,  in einer deutschen Stadt , seine Erfahrungen mit Fremdheit und Verachtung. Er beschreibt auch voller Poesie sein Land, seine Träume und Hoffnungen.

Er eignet sich die absurden Vorurteile sogar an, lässt aber jederzeit spüren, wer die wahren Schuldigen sind.

„Dreck“ war mit über 90 Inszenierungen eins der meistgespielten Bühnenstücke – hat aber- leider-nichts von seiner Aktualität verloren. Provozierend direkt öffnet das Stück die Augen und wird für Diskussionen sorgen.

Geeignet ist das Stück ab Klassenstufe 8, ab 14 Jahren.



 
 
 
 

Grenzen im Kopf überwinden!

"Jeder soll individuell sein, aber wehe einer ist anders!"

Toleranz, Respekt - Fremdenfeindlichkeit, Rassismus. Diese Themen sind zur Zeit brandaktuell.