NO ESCAPE

Jeder hat die Verantwortung, etwas gegen

Mobbing zu tun!

Jugendliche nutzen Handy und Internet als einen ganz alltäglichen Bestanteil ihrs Lebens.
Der richtige Umgang mit exzessiver Mediennutzung, Cybermobbing und gewaltbeinhaltende Computer-
spiele stellen eine neue Herausforderung dar. 
 
In dem Theaterstück "no escape" geht es genau darum: die neuen Medien und den – sicheren und verantwortungsvollen - Umgang damit.

Es geht auch um Cybermobbing und die Verantwortung jedes einzelnen.

Cybermobbing – damit ist psychische Gewalt per Handy oder im Internet gemeint – tritt immer häufiger auf!

Die Täter, meistens durch die Anonymität des Internet geschützt, haben über Netzwerke oder Chatrooms die Möglichkeit ihre Opfer zu beleidigen, bloßzustellen und nieder zu machen. Gerüchte und/oder Lügen führen oft zur Ausgrenzung der Jugendlichen. 

"Wie können sich Jugendliche schützen?" ist eine der meist gestellten Fragen in der letzten Zeit. Doch es sind die Jugendlichen selbst, die die Verantwortung haben, die hinschauen sollen: Was passiert da eigentlich?

Wann muss ich etwas unternehmen? Die Opfer, öffentlich bloßgestellt, sind dazu selber nicht in der Lage. 

Unsere Geschichte möchte Mut machen, sich einzumischen, aufmerksam zu sein und Veränderungen anzuregen.

Diese Inhalte werden angesprochen

Sicher im Netz, Onlinesicherheit, Datenmissbrauch, Chatten, Cybermobbing, Reflexion der eigenen Mediennutzung Faszination Onlinespiele, Bindungswirkung, Identitätsfindung 

Zusätzlich ist unser Stück ist in einigen Teilen interaktiv, die Zuschauer werden somit ganz bewusst

ins "Stück gezogen".

Das Theaterstück

Unsere Geschichte erzählt vom großen Geschäft. Vom Internet, von  Handys, Tablets, Computern und Spielen.

Und sie erzählt von Tom und Lisa. Beide sind große Fans von Computerspielen und sozialen Netzwerken 

 Tom verbringt immer mehr Zeit am Computer, im Internet, beim Spielen.

Dort ist er nämlich in Sicherheit, kann sich durchsetzen, ist ein richtiger Gewinner, eben einfach der Größte. Im Internet kennt er sich aus, besser als andere, seine Eltern zum Beispiel. Über die kann er sich da manchmal nur wundern, wie wenig Ahnung die haben.

Ganz anders als im richtigen Leben. Dort gehört er eher zu den Verlierern, meint er jedenfalls.

Aber das ist ihm eigentlich auch egal, so schnell es geht, verschwindet Tom wieder in seine virtuelle Welt.

Dort trifft er manchmal auf Lisa, die auch fast nur noch “online“ ist. Chatten, Netzwerke, das ist ihre Welt. Dort kann sie auf ausgedehnte Streifzüge durch die Internet- Welt gehen.

Als Tom immer mehr Cybermobbing ausgesetzt ist und sich deswegen aus dem realen Leben für immer verabschieden will, erfordert es von Lisa „echten“ Mut und  viel Ehrlichkeit um ihm zu helfen.

Kritiken zum Stück

An diesem Vormittag, nach der Vorstellung, warb das Schauspieler-Ehepaar aus Leipzig für einen verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit den elektronischen Medien. Ein Appell, mehr nicht. Die jungen Leute seien mit diesen Medien aufgewachsen und beherrschten die Handhabung wie im Schlaf, sagte Günther Frese. Deshalb müsse man sie immer wieder dafür sensibilisieren, welche zerstörerische Gewalt von Cybermobbing ausgehen könne.

—  Die Norddeutsche, 2013