Schule  ohne  Rassismus

"Jeder soll individuell sein, aber wehe

einer ist anders!"

Die Diskussion über Toleranz und gegenseitigen Respekt
ist zur Zeit brandaktuell.

Ganz besonders im Bezug auf die Akzeptanz des anderen, oder lieber andersartigen?

Durch unsere langjährige Arbeit an Schulen in Deutschland  ist uns aufgefallen, dass eine andere Nationalität oder Religion immer (auch) als Grund für Ausgrenzungen angegeben wird.

Den Schülern  ist einfach bekannt, dass Menschen, die „anders“ sind – ob das mit Aussehen oder Verhalten zu tun hat, ist dabei egal.

Viele Jugendliche würden dann gerne etwas „tun“, sie empfinden diese Situationen als störend, sie würden sich gerne einsetzen, wenn sie die Möglichkeit haben.

„Schule ohne Rassismus“ war mit über 90 Inszenierungen eins der meistgespielten Bühnenstücke, hat aber leider nichts von seiner Aktualität verloren. Provozierend direkt öffnet das Stück die Augen und wird für Diskussionen sorgen.

Vielleicht ist unser Theaterstück  auch ein erster Schritt für Schulen, die Interesse daran haben "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" zu werden und ein tolles weiteres Projekt für die Schulen, die bereits den Titel tragen und dadurch bei ihrem kontinuierlichen Engagement unterstützt werden.

Das Theaterstück

Unsere Produktion beleuchtet  Ausländerhass und Fremdenfeindlichkeit auf eine ganz andere Art Weise.

Mit unserer Produktion "Jeder möchte individuell sein, aber wehe einer ist anders" möchten wir zum Nachdenken und anschließendem Dialog anregen.

Die Hauptperson ist Araber. Abends verkauft er Rosen, um sein Studium zu finanzieren.

Er beschreibt sein Leben in Deutschland,  in einer deutschen Stadt , seine Erfahrungen mit Fremdheit und Verachtung.

Er beschreibt auch voller Poesie sein Land, seine Träume und Hoffnungen.

Er eignet sich die absurden Vorurteile sogar an, lässt aber jederzeit spüren, wer die wahren Schuldigen sind.

Kritiken zum Stück

Nein, Sad ist kein Iraker, sondern Deutscher.

Mit eindrücklicher Sprache schaffte es Schauspieler Alexander Matakas von der Kulturschule Leipzig, die Figur des Irakers Sad zum Leben zu erwecken – einem Mann, der glücklich ist, in Deutschland zu leben – obwohl er hier nicht sein darf. Obwohl er das Gefühl hat, nicht erwünscht zu sein.

—  Gießener Allgemeine, 2016